Nepal/ Everest-Zelttrekking

23.Oktober 2008 bis 14.November 2008

Kartenausschnitt mit Reiseverlauf

 

Khumbu - für viele Bergsteiger und Trekker ein magischer Name. Die abgelegene Region im nord-östlichen Nepal liegt hoch im Himalaya und reicht an den Fuß des höchsten Berges der Welt. Hier ist das Herzland der Sherpas mit ihrer ganz eigenen Kultur. Neben dem Mt. Everest liegen dort aber noch eine ganze Reihe weiterer berühmter Himalayagipfel. Die 8000er Lhotse und Cho Oyu und vor allem die edel geformte, weiß leuchtende Pyramide der Ama Dablam - Wahrzeichen des ganzen Khumbu Gebietes und eisgepanzerter Wächter des bedeutendsten Heiligtums des Landes, des Klosters Tengpoche.

1.Tag

 

Abflug in Frankfurt mit QATAR Airways über Doha nach Kathmandu.

 

2.Tag

Ankunft in Kathmandu. Danach geht es ins Hotel Shangri La. Wenn wir nicht zu müde sind, vielleicht noch ein bißchen Kathmandu erkunden.

 

3.Tag

Am Vormittag fliegen wir per Twinotter nach Lukhla (2860 m). Hier werden wir bereits die ersten spektakulären Ausblicke auf die 8.000er haben. Nach der Ankunft in Lukhla geht es noch zweieinhalb Stunden in leichtem Auf und Ab nach Pakdingma (2620 m) an den Dudh-Kosi-Fluss hinunter. Anschließend übernachten wir in einer Lodge.

 

4.Tag

Dem Flusslauf folgend werden wir bald den Eingang des Everest-Nationalparks erreichen. Nach einer letzten Hängebrücke über den Dudh-Kosi führt unser Weg steil hinauf nach Namche Bazar (3440 m), dem Hauptort in der Heimat der Sherpas. Auch hier ist eine Übernachtung in einer Lodge geplant.

 

5. + 6.Tag

Zur optimalen Akklimatisation werden wir einen Ausflug nach Thame (3800 m) unternehmen, wo wir auch übernachten werden. Dort werden wir das Klosters Thame Og (4000 m) besuchen. Der Rückweg führt unter den riesigen Nordwänden der 6000er Kongde Ri und Teng Kangpoche das Tal des Nangpo Tsangpo zurück und direkt hinauf nach Kumjung (3790 m), oberhalb von Namche Bazar. Vielleicht schaffen wir es noch, dass von Sir Edmund Hillary gegründete Khunde-Hospital zu besuchen.

 

7.Tag

Über herrliche Aussichtswege geht es ins südliche Zugangstal des Cho Oyu, mit 8201 m der sechshöchste 8000er, scheinbar schon fast am Ende des Tales. Unser Zeltcamp schlagen wir in Dole (4200 m) auf.

 

8.Tag

Dem Tal folgend, später immer neben dem Ngozumpa-Gletscher entlang, steigt der Weg zu den Sommerweiden der Gokyo-Alm auf. Das Lager wird heute bei den beiden gleichnamigen, tiefblauen Seen stehen (4750 m).

 

9.Tag

Je nach Verfassung und Akklimatisation ergeben sich folgende Möglichkeiten: entweder ausspannen im Zelt am Gokyo See, oder die Besteigung des Gokyo Kang (5483 m). Die Aussicht vom Gokyo Kang dürfte kaum mehr zu überbieten sein: Vom Cho Oyu über den Mt. Everest bis hin zum Makalu im Osten reicht die Sicht. Ein imposanteres Gipfelpanorama dürfte kaum zu finden sein...

 

10.Tag

Nach der Überquerung des Nyimagawa-Gletscher und einem längeren Aufstieg werden wir das Ausgangslager (5100 m) für die Passüberquerung zum Everest-Haupttal erreichen. (Ausweichvariante im Fall von schlechtem Wetter: Sollte im Passbereich zu viel Schnee liegen, steigen wir durch das Nyimagawa-Tal auf der gegenüber liegenden Seite des Aufstiegs ab und erreichen am Abend Phortse auf 3840 m.)

 

11.Tag

Bei guten Verhältnissen gehen wir über den vergletscherte Pass "Nyimagawa" (5420 m) (oder auch "Cho La" genannt). Ein kurzer, flacher Gletscher und ein steiler Felsensteig führen hinab ins Tal des Khumbu-Gletschers bis zur Alm Dzonglha (4843 m). (Ausweichvariante: Bei schlechten Verhältnissen am Cho La geht es von Phortse bis Pheriche (4288 m))

 

12.Tag

Unterhalb der senkrechten Nordwand des Jobo Laphtsan und des Taboche führt unser Weg zu einer Aussichtskanzel mit unglaublichen Ausblicken auf die gesamten Berge des Khumbu-Gebiets. Mittags erreichen wir auf 4900 m die Lobuche Alm. Die Nuptse-Lhotse-Mauer erschreckt fast mit ihren gewaltigen Ausmaßen. (Auch bei der Ausweichvariante erreichen wir heute Lobuche.)

 

13.Tag

Der zweite Höhepunkt, der Kala Patar (5545m) steht auf dem Programm. Er bietet eine grandiose Aussicht auf Mt. Everest, Nuptse und Pumo Ri. Der Aufstieg dauert 4 - 5 Stunden reine Gehzeit ab Lobuche und über den letzten bewohnten Flecken Gorak Shep (5288 m) bis zum Gipfel. Anschließend übernachten wir noch einmal in Lobuche.

 

14. Tag

Auf einer herrlichen Aussichtsterrasse führt der Weg am Vormittag nach Dingpoche (4358 m) unter der Lhotse-Südwand. Anschließend geht es noch zweieinhalb Stunden weiter bis Chukhung (4753 m).

15.Tag

Immer entlang der Lhotse-Südwand am gewaltigen Kessel des Chukhung-Gletschers vorbei geht es zum Fuße unseres 6000ers, in das Island Peak Basislager (5150 m).

 

16.Tag

Das nächste Highlight: für den Fall, das wir uns gut akklimatisert haben, uns dem Berg gewachsen fühlen und die Wetterverhältnisse stimmen, heißt es früh aufstehen: die Besteigung des Island Peak (6.189m). Zunächst über Schrofengelände geht es zum Beginn des spaltigen Gletschers. Es folgt eine steile Passage mit etwa 45°. Weiter geht es über den luftigen Gipfelgrat des Island Peak. Abschließend der Schlussanstieg über kurze, fixseilversicherte Steilaufschwünge zum Gipfel. Am Nachmittag folgt der Abstieg bis Chukhung (ca. 6 - 7 Std. Auf-, 3 Std. Abstieg).

 

17.Tag

Dieser Tag ist zur Reserve vorgesehen. Entweder werden wir uns (von dem hoffentlich geglückten Gipfelsturm des Island Peak) erholen, oder sollten wir noch immer nicht genug haben, bei Chukhung auch noch den Chukhung Ri (5550 m) besteigen.

 

18.Tag

Über Pheriche (4280 m) und Pangpoche führt unser Weg zurück an den Fuß des Ama Dablam zum wiederaufgebauten Kloster Tengpoche. Das heutige Camp gehört sicher zu den schönsten Zeltplätzen der Erde.

 

19.Tag

Es ist nicht mehr sehr weit, bis sich der Kreis in Namche Bazar wieder schließt. Die Eisriesen Kang Tega (6685 m) und Thamserku (6608 m) säumen den Weg. Wir übernachten mal wieder in einer Lodge.

 

20.Tag

 

Ein letzter langer Abstieg und zunächst am Dudh Kosi entlang bis Pakding. Ein zweieinhalb stündiger Aufstieg führt uns zurück zum Ausgangspunkt Lukhla.

 

21.Tag

Sollte mit dem Wetter alles passen fliegen wir heute nach Kathmandu zurück. Klappt es nicht, heißt es Ruhe bewahren und auf morgen hoffen...

 

22.Tag

Zurück in Kathmandu. Uns bleibt hoffentlich noch etwas Zeit zur Besichtigung von Bodnath, Pashupatinath und Swayambhunath.

 

23.Tag

Abreise, Rückflug und Ankunft... mit vielen Eindrücken und einer Menge Fotos für Euch!!! ;-)

Danach: schlafen, schlafen, schlafen... und heiß duschen...